Erlesenes Hören                                                       Bibliodiversität statt Amazonisierung

 Erlesenes Hören jetzt auch als Podcast. Die ersten beiden Episoden sind nun über die üblichen Podcast-Kanäle abrufbar. Weiter Episoden folgen.

 

"Ich jedenfalls möchte Ihnen sehr danken für den unternehmerischen Mut, hochwertige Titel zu produzieren, die vielleicht nicht kurzfristige und schnelle Verkaufserfolge versprechen, aber das Leben der Menschen doch sehr bereichern." (Hörkultur-Kunde Günter Amann)

 

 

Mit unserem Hörbuchprogramm versuchen wir, uns nicht vom Atem der Aktualität hetzen zu lassen, wie es bei der zeitgenössischen Prosa zu oft der Fall ist, sondern wir wollen die Bibliodiversität stärken, und mit unseren Titeln dauerhaft Gültiges zu Gehör bringen. Die Texte sollen auch zum Denken anregen. Wir freuen uns darüber, dass wir immer wieder neben der Anerkennung der Hörer unserer Hörbücher auch die des Fachpublikums erfahren, sei es durch inzwischen zwei Nominierungen für den Deutschen Hörbuchpreis (Berliner Briefe, Schuberts Winterreise), zwei Auszeichnungen mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik (Ein Sommer in Baden-Baden, Wie mit Gabeln aufs Wasser geschrieben), sowie inzwischen neun Auszeichnungen durch die hr2-Hörbuchbestenliste (Ich ist ein anderer, Mischpoke!, Ein Sommer in Baden-Baden, Der andere Name, Berliner Briefe, Wiesenstein,  Melnitz, Schuberts Winterreise, Die Zuneigung ist etwas Rätselvolles).

 

Unser Programm


"Wir müssen uns darüber im Klaren sein", so hat es Marcel Reich-Ranicki formuliert, "dass die ernste Literatur sich überhaupt nur an einen kleinen Teil der Bevölkerung richtet. Unsere Aufgabe ist es, die Zahl der Leser dieser Bücher zu vergrössern." Mit unserem Programm «Erlesenes Hören» versuchen wir, die Zahl der Hörer dieser Bücher zu vergrössern, und wir sind zuversichtlich, dass wir dieses Ziel auf Dauer auch erreichen werden. Wer Aussergewöhnliches schätzt, findet es bei uns. Seien es unsere Romane, Krimis oder Biografien.

Jedes unserer physischen Hörbücher bietet nicht nur durch die Qualität seiner Aufnahme, sondern auch durch seine Haptik etwas Besonderes. Selbstverständlich sind auch alle Hörbücher zum Download verfügbar.

Der Verlag


"Das Epische ist weit eher Hörwerk als Lesewerk." Dieser Ausspruch des deutschen Nobelpreisträgers Thomas Mann steht als Leitspruch über dem Verlagsprogramm. Die Hörkultur Verlag AG ist bestrebt, mit einem eher ausgefallenen, ambitionierten Programm zur Bibliodiversiät beizutragen. Unser Bestreben ist es, Longseller zu präsentieren, die  keinem Modetrend unterworfen und  abseits vom literarischen Mainstream angesiedelt sind.

Ende 2022 werden wir ein überschaubares Gesamtprogramm von voraussichtlich 28 Titeln anbieten können.  Ende 2021 waren von 22 lieferbaren Titeln 8 von der hr2-Hörbuchbestenliste, und zwei weitere mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet, und zwei Hörbücher wurden für den Deutschen Hörbuchpreis nominiert. Mit unseren Hörbüchern greifen wir auch immer wieder gesellschaftliche Themen auf, die bewegen. Beispiele hierfür sind die Hörbücher "Satans Spielfeld", bei dem es um sexuellen Missbrauch geht, "Luftgänger", in dem das Thema Kryonik thematisiert wird, oder "Verlorene Welten", in dem es um die Vernichtung der amerikanischen First People geht, und in dem Vergleiche mit dem heutigen Amerika nicht abwegig sind.

«Ich habe einen ganz einfachen Geschmack. Ich bin immer mit dem Besten zufrieden.» Mit diesen Worten wird Oscar Wilde gern zitiert. «Es könnte auch ein Orientierungsspruch für den Hörkultur Verlag sein.»

In Vorbereitung

Wir freuen uns, Ihnen hier einen Einblick in unser aktuelles Schaffen und einen Vorgeschmack auf bald erscheinende Werke zu geben. Die grossartige Biographie "Mozart-Genius und Eros" von Eva Gesine Baur werden wir voraussichtlich im September 2022, inszeniert mit der Musik Mozarts, gelesen von Cathrin Störmer, veröffen tlichen.

In Vorbereitung sind weiter die Hörbücher "Unter dem Kreidekreis" von Regina Reichart-Corbach, gelesen von Jennipher Antoni, und "Das ist Alise" von Jon Fosse, gelesen von Max von Pufendorf.